Gigg-Gestalter*innen
Diese Gießener*innen möchten für euch ins Stadtparlament.

Lutz Hiestermann
Marktforscher, Südstadt
Listenplatz 1
Nach fünf Jahren intensiver Parlamentsarbeit ist für mich klar: Vieles läuft nicht so, wie ich es mir als Bürger und Parlamentarier wünsche:
- Klimaneutralität (2035Null), Abfall und Umweltschutz spielen nur eine untergeordnete Rolle.
- Bürgerbeteiligung bleibt insbesondere bei der Stadtplanung eher Schlagwort als gelebte Praxis – wertvolle Potenziale gehen verloren.
- Bei einem Haushalt von fast 400 Millionen Euro mangelt es an Transparenz, Steuerung und klaren Kennzahlen. Dadurch fehlt es auch an einer ausreichende Kontrolle von Magistrat und Verwaltung – trotz wiederholter Nicht‑Empfehlung der Entlastung durch das Revisionsamt.
- Bezahlbarer Wohnraum fehlt weiterhin an allen Ecken und Enden, ebenso wie seniorengerechte, barrierefreie Wohnungen.
- Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschulen könnte deutlich intensiver sein.
Auch in der kommenden Legislatur möchte ich daher gemeinsam mit Gigg daran arbeiten, in diesen und anderen Punkten spürbare Verbesserungen zu erreichen. Im Mittelpunkt wird dabei die klimagerechte Stadtentwicklung stehen (müssen), da die Erdüberhitzung ungebremst voranschreitet und auch massive Auswirkungen auf unsere Stadt haben wird. Gießen braucht daher viel mehr politische Energie für 2035Null und für eine bessere Vorbereitung auf die Folgen der Klimakrise.

Elke Koch-Michel
Stadträtin, Lützellinden
Listenplatz 2
Ich heiße Elke Koch-Michel, bin 68 Jahre alt und wohne im Stadtteil Gießen-Lützellinden. Von 1997 bis 2001 war ich Stadtverordnete und
Ortsbeiratsmitglied und sitze für Gigg seit 2001 als ehrenamtliche Stadträtin im Magistrat.
Die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit liegen in der Bürgerbeteiligung und in der städtebaulichen Entwicklung in Gießen. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine wichtige Aufgabe, denn Wohnen ist ein international anerkanntes Menschenrecht.
Ich engagiere mich bei Gigg, da ich seit mit Beginn meiner politischen Arbeit 1997, davon überzeugt bin, dass die weitere Vernichtung von Grünflächen, die Vernichtung von wertvollem Ackerland zugunsten von Betonbauten, gerade mit Hinblick auf die immer stärkeren Klimaauswirkungen, nicht fortgeführt werden kann. Ich habe mich mit großem Engagement, seit Beginn meiner politischen Arbeit, dafür eingesetzt, dass in Lützellinden keine 265 ha
wertvolles Ackerland vernichtet werden.
Daher sehe ich es als eine wichtige Aufgabe an, dass es zukünftig ganzheitliche Planungen von Gewerbeflächen und neuen Baulandflächen geben muss, damit der Flächenverbrauch minimiert wird und neue alternative Formen von Arbeiten und Wohnen bei der Aufstellung von Bebauungsplänen berücksichtigt werden.
Weiterhin engagiere ich mich in den Selbsthilfegruppen AGUS (Angehörige um Suizid) e.V. und Tress of Memory.

Johannes Rippl
Business Development Manager, Südstadt
Listenplatz 3
Der Dürresommer 2018 hat mich zunächst zum Klimaaktivismus im Bündnis „2035Null“ und von dort in die Kommunalpolitik gebracht, da ich
alles dafür tun möchte, meinen beiden Töchtern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Seit 2021 bin ich Stadtverordneter und vertrat Gigg zunächst im Sozialausschuss und aktuell im Ausschuss für Klima, Stadtentwicklung, Energie und Verkehr.
Meine Befürchtung, dass mit den Gießener Grünen als stärkste Kraft der Kampf gegen die Erdüberhitzung nicht energisch genug geführt wird, hat sich leider bestätigt. Es geht nicht darum, „das Klima“, „den Planeten“ oder „die Umwelt“ zu schützen, sondern unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Investitionen in Klimaschutz lohnen sich dabei aber auch wirtschaftlich und können und müssen sozial gerecht ausgestaltet werden. Ich möchte mich auch in den nächsten fünf Jahren dafür einsetzen, dass Gießen sein großes Potential voll ausschöpft.

Sophie Held
Elektronikerin in Ausbildung, Südstadt
Listenplatz 4
Mein Name ist Sophie Held, ich bin 27 Jahre alt. Als studierte Umweltmanagerin (B.Sc.) und Auszubildende zur Elektrikerin für Gebäude- und Energietechnik verbinde ich fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung. Mein beruflicher Weg steht für das, was mich antreibt: der Schutz unserer Umwelt und eine konsequente Energiewende.
Politisch setze ich mich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Naturschutz bedeutet für mich, Natur nicht nur zu bewahren, sondern ihr ausreichend Raum zu geben, damit wir von ihren Ressourcen leben und Klimapassung gestalten können.
Mein politischer Schwerpunkte liegt im Ausbau erneuerbarer Energien. Im Stadtgebiet gibt es viel ungenutztes Potential beim Ausbau von Photovoltaik-Anlagen. Außerdem möchte ich die Müllmassen reduzieren, indem Bürgerinnen und Bürgern flächendeckende und alltagstaugliche Möglichkeiten für Mehrweg-Verpackungen geboten werden. Verantwortung für Nachhaltigkeit darf nicht allein auf den Einzelnen abgewälzt werden – sie braucht gute politische Rahmenbedingungen.
In meiner Freizeit bin ich sportlich aktiv und Teil der Musicalgruppe „KuSchCompany“. Sport und Kultur geben mir Energie und neue Perspektiven. Deshalb liegt mir ein vielfältiges, offenes und gut zugängliches Sport- und Kulturangebot in Gießen besonders am Herzen.
Ich stehe für eine Politik, die zuhört, anpackt und Zukunft gestaltet – gemeinsam mit Gigg und den Menschen in Gießen.

Marc Christiansen
Beamter ITZBund, Nordstadt
Listenplatz 5
Obwohl die Konsequenzen des Klimawandels bereits spürbar und vor allen Dingen wirtschaftlich schlechter gestellte Menschen treffen, tritt Klimaschutz gerade für diese Menschen aufgrund von Problemen in ihrem persönlichen Lebensalltag oft in den Hintergrund. Diesem sozialen Gefälle entgegenzuwirken ist mir ein großes Anliegen.
Mein Credo: Menschen in schwierigen Lebenssituationen bewusst zuhören, ihre Ängste und Nöte ernst nehmen, ihnen das Gefühl geben, Teil eines Ganzen zu sein, Politik nicht als etwas "von den alteingesessenen Etablierten da oben" zu verstehen, sondern etwas, das sie selbst mitgestalten können.
Demokratie ist etwas zum Mitmachen ! - Gigg ist unabhängig von hierarchischen Parteistrukturen und steht somit wie keine andere politische Gruppe für Bürgerbeteiligung.
Demokratie lebt vom Diskurs, dem Hinterfragen politischer Entscheidungen. Das erfordert aber auch, hin und wieder unbequem dabei aber stets lösungsorientiert zu sein. Fehler passieren, das ist menschlich. Sich diese offen und ehrlich einzugestehen hilft, wieder für mehr Authentizität von Politik in der Gesellschaft zu sorgen.

Elena Witzel
Psychologiestudentin, Südstadt
Listenplatz 6
Mein Name ist Elena Sophia Witzel, ich bin 24 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Gießen. Seit dem Wintersemester 2020 studiere ich Psychologie an der JLU. Schon während meiner Schulzeit habe ich mich immer am meisten für politische und gesellschaftliche Themen interessiert - und über die Bewegung Fridays For Future hat sich mein Drang nach persönlichem politischen Engagement gefestigt. Vor allem über mein Mitwirken am Bürgerantrag 2035Null habe ich dann einen Zugang sowohl zur Gießener Lokalpolitik als auch zur mit dadurch entstandenen Liste Gigg bekommen. Bereits in der letzten Wahl habe ich mich deshalb auch aufstellen lassen. Die Entwicklung der letzten Jahre macht mir zunehmend mehr Sorgen. Deswegen finde ich es auch umso wichtiger, an den Stellen an denen es möglich ist anzusetzen und mich so einzubringen. Besonders liegt mir hierbei der soziale Bereich, die Umwelt und die Zusammenarbeit mit den Hochschulen am Herzen.

Walter Bien
Prokurist i.R., Innenstadt
Listenplatz 7
Liebe Gießener*innen, ich bin Walter Bien und lebe seit 1977 in unserer besonderen Stadt. Während meines Mathematikstudiums an der Justus-Liebig-Uni war ich als Sozialreferent und ASTA-Vorsitzender besonders in der Friedens- und Ökologiebewegung (mit Schwerpunkten Anti-AKW und Verkehr) aktiv. Aus zwei von mir maßgeblich begleiteten Initiativen die man heute vielleicht Startups nennen würde, entstanden anfangs der 90er Jahre mit Stattauto Gießen eines der ersten deutschen Carsharing-Angebote und das Gießener Semesterticket; für beides erhielten wir 1992 bzw. 1994 den Umweltpreis der Stadt Gießen.
Nach mehr als 25 Jahren Berufserfahrung im ÖPNV als zentralem Bestandteil für klimagerechte CO2-neutrale Mobilität, möchte ich weiter in Gießen dabei mithelfen, u. a. als ein Sprecher des Gießener Fahrgastbeirats, wirksame Veränderungen der Gießener Verkehrspolitik so zu beschleunigen, dass wir gemeinsam das Ziel einer klimagerechten Mobilität in Gießen bis 2035 erreichen.
Zusammen schaffen wir das!

Julia Fandrich
Raumausstatterin, Nordstadt
Listenplatz 8
Folgt in Kürze.

Lothar Balling
Dipl. Ing. Maschinenbau, Oststadt
Listenplatz 9
Mein Name ist Lothar Balling, geboren 1956 in Grainau, Oberbayern und wohne seit 2012 in Gießen (Dulles Siedlung). Nach meinem Studium war ich in diversen Positionen wie Forschung, Entwicklung, Marketing und Vertrieb im Bereich Umwelttechnik und Energieerzeugung tätig.
Nach meinem selbstgewählten beruflichen Ende habe ich 2021 das Netzwerk SolarLotsenGießen mitbegründet und unterstütze seitdem ehrenamtlich Mitbürger in Gießen bei der Umsetzung von PV-Anlagen.
Ich sehe in Gießen große Verbesserungsnotwendigkeiten speziell was die
konsequente Umsetzung von ökologisch orientierten Projekten wie z.B.: Gießen2035Null, PV auf kommunalen und privaten Dächern, Dekarbonisierung des Verkehrs und die professionelle Abwicklung von Projekten angeht.
Es braucht in Gießen eine wirkliche Kraft für ökologisch- und sozial-nachhaltige Politik mit klarem Fokus auf die Stadtentwicklung, ohne Parteizwänge mit wahrer Bürgerbeteiligung und Transparenz in der Verwaltung.
Ich stehe unideologisch für eine ökologisch und sozial orientierte Entwicklung der Universitätsstadt Gießen, die aber auch zukunftsorientiert attraktiv ist für Industrie, Forschung, Lehre und Innovation.

Diana Schwaeppe
Radverkehrsplanerin, Oststadt
Listenplatz 10
Nach dem Erreichen der Hochschulreife am Hessenkolleg in Wetzlar bin ich für mein Geographie Studium mit dem Schwerpunkt Landschaftsökologie nach Gießen gezogen.
Lange hoffte ich, durch mein eigenes Verhalten, Dinge beeinflussen zu können, aber das war grenzenlose Selbstüberschätzung. Mein Vorleben, ohne Auto und ohne Fast Fashion ein Kind großzuziehen, hat leider keine weiten Kreise gezogen. Auch meine Teilnahme an Demos für die Verkehrswende vermochten nicht diese einzuleiten. So ist die Teilnahme an der Kommunalwahl in Gießen für mich ein Versuch, Dinge in Bewegung zu bringen, Klima- und Artenschutz voranzubringen und sich für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder einzusetzen. Denn die Klimakatastrophe nicht effektiv genug zu bekämpfen, ist ein Versagen. Aber den menschlichen Weltuntergang aktiv voranzutreiben, ist ein Verbrechen. Genau das ist es, was die Bundesregierung gerade tut. Um so wichtiger ist es, dass wir uns lokal nicht beirren lassen und alles umsetzen, was uns möglich ist. Dafür stehe ich!

Ralf Füllkrug
Biotechniker, Oststadt
Listenplatz 11
Seit über 30 Jahren bin ich Gießener und fast genauso lange liebe ich diese Stadt. Ich lebe im Ostviertel nahe des Klingelbaches mit meiner Frau Renate (Listenplatz 17); unsere zwei erwachsenen Kinder sind dort aufgewachsen.
Ihre Zukunft, aber auch die des gesamten Planeten und der Menschheit sorgt mich angesichts der Folgen des menschengemachten Klimawandels und der zunehmenden Angriffe auf Demokratie und Missachtung des Völkerrechts weltweit.
Bei Gigg sehe ich die Möglichkeit, dem im lokalen Umfeld entgegenzuwirken. Dazu
möchte ich zunächst einmal zuhören, noch mehr erfahren, was die Menschen in der Stadt bewegt und ihre Sorgen, Freuden und Anliegen verstehen.
Neben diesen großen Themen liegt mir konkret am Herzen die Ausgestaltung der
- „jungen Kultur“ (u. a. Festivalgelände),
- die Verteilung und Entwicklung der Sportstätten für den Breitensport,
- die Zusammenarbeit von Stadtpolitik und Universität

Franziska Werthmann
Dipl. Ing. Agrar, Rödgen
Listenplatz 12
Ich lebe seit 35 Jahren in und um Gießen und seit 23 Jahren in Gießen-Rödgen, wo wir als Familienbetrieb einen landwirtschaftlichen Betrieb in biologischer Bewirtschaftung betreiben (Naturland, 70 ha, mit Mutterkuhherde, Schafen, Pferden; zusätzlich Lernort Bauernhof für die Kita Rödgen und andere Zielgruppen). Außerdem bin ich als pädagogische Leitung des Bauernhofkindergartens auf dem Biolandhof Gr. Buseck der Lebenshilfe Gießen, der im Juni eröffnet hat, tätig. Ehrenamtlich bin ich seit 20 Jahren im Nabu Rödgen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BagLoB) aktiv. Meine Schwerpunkte sind Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor allem im frühpädagogischen Bereich, biologische Landwirtschaft, Artenschutz, Klimaschutz.
Meine Motivation: Ich setze mich seit 40 Jahren für Natur- und Klimaschutz ein und sehe in der neuen Liste eine große Chance für Gießen und Umgebung. Mit der Arbeit der Parteien im Stadtparlament bin ich nicht zufrieden, denn Umweltbelange werden viel zu wenig berücksichtigt und eine echte Verkehrswende / Klimawende ist nicht in Sicht. Meine Erfahrungen im Dannenröder Wald in den letzten Monaten und meine eigene Betroffenheit vom geplanten Baugebiet "in der Roos" motivieren mich zusätzlich, in der neuen Liste aktiv zu werden. Durch meine Arbeit als Bäuerin erlebe ich täglich und sehr direkt, wie krass die Veränderungen in der Umwelt bereits fortgeschritten sind und wie schnell und schonungslos der Klimawandel sich auswirkt.

Bernhard Lefèvre
Selbständiger Kommunikationsberater, Kleinlinden
Listenplatz 13
Ich bin Bernhard Lefèvre, Jahrgang 1978, verheiratet, Vater von zwei Kindern (16 und 13 Jahre) und lebe in Kleinlinden.
Ich will Gießen gestalten.
Politisch bin ich ein links-grün-versiffter Liberal-Konservativer und überzeugter Europäer. Ich mag Menschen, gute Ideen und gutes Essen. Ich bin Hesse aus Leidenschaft, gebürtig aus Wetzlar, Sitzungspräsident der KFA Karnevalfreunde Allendorf/Lahn, politisch interessiert, manchmal schroff, manchmal forsch – aber immer enthusiastisch mit dem festen Willen, Dinge zu verändern.
Meine Vision für Gießen ist die UniverCity: die intelligente, lebenswerte Vernetzung von Stadt, Menschen, Universität, Unternehmen und Wohnen. Gießen soll sich insgesamt so entwickeln, dass Bildung, Arbeit, Leben und Gemeinschaft zusammengehören – für Studierende, Familien, Rentner, sozial Schwächere und Wohlhabende gleichermaßen. Eine Stadt, die effizient organisiert ist, lebenswert gestaltet wird und Zukunftschancen für alle bietet.
Ich sehe in Gießen das Potenzial für eine moderne Stadt, mit lebendigen Plätzen wie einem neu gedachten Brandplatz, mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität und mehr Sicherheit. Und zu einerr lebendigen Stadt gehört dann auch ein Verkehrskonzept, das sowohl die Menschen berücksichtigt, die auf das Auto angewiesen sind, als auch die Erkenntnis, dass weniger Individualverkehr ein Gewinn für die Menschen, die Stadt und die Umwelt ist.
Gießen kann Leuchtturm sein – lebenswert, bezahlbar, offen und mit Haltung: für Sicherheit, gegen Intoleranz.
Daran will ich arbeiten. Das will ich gestalten.

Mareile Coninx
Bibliothekarin, Südstadt
Listenplatz 14
In den 80er Jahren bin ich zum Studium nach Gießen gekommen und wie so viele anschließend gerne geblieben. Ich habe hier eine Familie gegründet (2 erwachsene Kinder) und arbeite heute als Dipl.-Bibliothekarin in der Universitätsbibliothek. Gießens Entwicklung in Richtung einer dynamischen, kreativen und nachhaltigen Stadt - unter Einbeziehung des enormen Potenzials des Hochschulstandorts und der neuesten Erkenntnisse der modernen Stadtplanung - ist mir sehr wichtig. Deshalb bin ich seit Jahren ehrenamtlich im Verein Lebenswertes Gießen e.V. engagiert. Um diese Energie noch wirkungsvoller einzusetzen, möchte ich jetzt mit der neuen Gigg-Liste die Stadt-Politik mitgestalten. Gerade meine Generation muss endlich die Verantwortung für die nachkommenden übernehmen – massive Veränderungen in unserer sozialen und naturräumlichen Umwelt erfordern Mut zu anderen Denkansätzen und Handlungsbereitschaft.
Maximilian Michel
Informatiker, Lützellinden
Listenplatz 15
Mein Name ist Maximilian Michel, gebürtiger Gießener und aufgewachsen im Stadtteil Lützellinden. Ich kandidiere für Gigg, weil ich meine fachliche Expertise als Informatiker direkt in unsere Stadtpolitik einbringen will.
Digitalisierung in Gießen bedeutet für mich mehr als reiner Glasfaserausbau. Es geht mir um echte Digitale Souveränität und Datenschutz. Mir ist wichtig, dass unsere kommunale Infrastruktur resilient und unabhängig bleibt. Ich setze mich deshalb für die Nutzung von Open-Source-Lösungen ein. Auch beim Thema KI brauchen wir keine Luftschlösser: Ich stehe für einen pragmatischen Einsatz, der Prozesse beschleunigt, ohne die menschliche Kontrolle über automatisierte Entscheidungen zu verlieren.
Technologie muss für mich einen ökologischen und sozialen Nutzen haben. Das reicht von Green IT bis zu einer transparenten Stadtverwaltung, die Daten nutzt, um Entscheidungen für alle Bürger nachvollziehbar zu machen. Ich möchte moderne Technik nutzen, um die Lebensqualität in Gießen zu erhöhen und den Alltag zu erleichtern, statt neue Hürden zu schaffen. Die digitale Transformation darf kein Projekt am Reißbrett sein. Sie muss sicher, transparent und für alle bezahlbar bleiben.

Finn Becker
angehender Jurist, Rödgen
Listenplatz 16
Ich bin Finn Becker, 26 Jahre alt. Aufgewachsen bin ich in Gießen-Rödgen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern. Aktuell stehe ich unmittelbar vor Abschluss meines ersten Juristischen Staatsexamens. Politisch setze ich mich seit einigen Jahren außerparlamentarisch und seit 2022 als Gigg-Stadtverordneter für eine Verkehrswende und eine lebenswerte Zukunft ein. Dies erachte ich als wichtig und möchte dies auch weiter tun. Um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, müssen wir es als globale Gesellschaft schaffen, die Klimaerwärmung auf ein Minimum zu begrenzen. Dafür braucht es grundlegende Veränderungen. Diese möchte ich durch mein Schaffen anstoßen.

Renate Otto
Ernährungswissenschaftlerin, Oststadt
Listenplatz 17
Ich lebe seit 1985 in Gießen, bin damals zum Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften hierhergekommen und dann gerne "hängengeblieben". Mein Mann Ralf, siehe Gigg-Liste Kandidat Nr. 11, und ich wohnen im Ostviertel, am schönen Klingelbach, der uns allerdings auch im letzten Jahr wieder einen überfluteten Garten beschert hat.
Beruflich bin ich selbstständig tätig im Bereich der Klinischen Forschung und arbeite seit mehreren Jahren ehrenamtlich bei der Tafel mit.
Gigg ist für mich DIE politische Gruppierung in unserer lebendigen Stadt, die verkrustete Strukturen hinterfragt und eine nachhaltige Stadtentwicklung vorantreibt.
Mein primäres Anliegen ist das MITEINANDER zu fördern - und eine Idee hierfür wäre, eine „SuppKultur“ auf die Beine stellen, wie sie es bereits in anderen Städten gibt. Nach dem Motto „international-sozial-gemeinsam“ wird hier gemeinsam gekocht und zur Suppe eingeladen, auf Spendenbasis, offen für alle. Hierfür braucht es Mitstreiter: Wer ist dabei?

Charlotte Schwaeppe
Schülerin, Oststadt
Listenplatz 18
Ich bin gebürtige Gießenerin und lebe seit 18 Jahren hier.
Bis März 2026 nehme ich an einem Bildungsprojekt in der Nähe von Kassel teil,
das sich damit beschäftigt, wie wir selbst unsere Zukunft mitgestalten können.
Diese Frage begleitet mich auch im Alltag: Mit dem, was ich im Leben mache,
möchte ich zeigen, wie schön die Welt um uns herum sein kann, wenn man das Auto
stehen lässt. Seit mehreren Jahren engagiere ich mich besonders für die
Verkehrswende, um Gießen lebenswerter und grüner zu machen, und möchte das mit
Gigg an der Quelle der Entscheidungen weiterführen. Gießen bedeutet für mich
Zuhause, Vielfalt und Zukunft. Ich finde, diese Stadt hat enormes Potenzial –
besonders durch die vielen jungen Menschen und die Uni. Ich will dazu
beitragen, dass sich das auch in der Politik widerspiegelt. Außerdem setze ich
mich für Umwelt- und Klimaschutz ein, weil das unsere gemeinsame
Lebensgrundlage ist und ich der Welt etwas zurückgeben möchte.

Dietmar Jürgens
Diplom-Verwaltungswirt i.R., Oststadt
Listenplatz 19
Meine Berufslaufbahn endete 2021 im Leitungsteam des Jobcenters. Politisch in den 80er-Jahren in Paderborn bei den Grünen aktiv, gründete ich mit anderen den dortigen Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Dem Thema Umwelt & Mobilität blieb ich treu: Zur Fortbewegung gebrauche ich meine Füße, Fahrrad, Bahn und Bus. Wenn Auto, dann Carsharing. Seit meiner Pensionierung bin ich politisch stärker aktiv, seit 2023 im Kreisvorstand des VCD. Zur Bewahrung unserer Lebensgrundlagen müssen wir unseren Ressourcenverbrauch stark begrenzen. Politische Mehrheiten hierfür gibt es nur mit sozialer Gerechtigkeit! Die Parteien bleiben dabei in beidem teils weit hinter ihren
Programmen zurück.
Hier setzt die Wählergemeinschaft „Gießen gemeinsam gestalten“ an, sucht kreative Lösungen und kontrolliert die Stadtregierung. Die macht es den „Ehrenamtlichen“ nicht leicht und denunziert das von der Gigg beantragte
Controlling von Parlamentsbeschlüssen als „unnötige Bürokratie“. Mein Eindruck:
Dem Magistrat fehlen das Verständnis für eine adäquate Steuerung und der Wille zur Transparenz.

Conny Feistauer
Lehrerin, Oststadt
Listenplatz 20
Ich bin 59 Jahre alt und in Pohlheim aufgewachsen, habe in Gießen Abitur gemacht
und in Gießen und Marburg studiert. Ich unterrichte an der Max-Weber-Schule Englisch und engagiere mich in der Gießener Ortsgruppe von Greenpeace sowie in zwei Bürgerinitiativen. Mich interessiert besonders das Thema nachhaltiger und klimafreundlicher Konsum.
Über die Bürgerinitiativen habe ich Kontakt zu Menschen bekommen, die sich bei Gigg aktiv einbringen. Diese haben mich inspiriert nun den nächsten Schritten zu gehen und mich bei Gigg politisch zu engagieren. In meinen Augen ist Gigg im Moment die einzige Partei, die sich in Gießen um Umweltthemen kümmert. Genau bei diesen Themen möchte ich Gigg unterstützen, um dazu beizutragen, dass Gießen eine noch lebenswerter und nachhaltige Stadt wird.

Dr. Eckart Schneider
Physiker i.R., Oststadt
Listenplatz 21
Geboren in Berlin, aufgewachsen im Allgäu und zum Studium der Physik über Erlangen in Gießen gelandet und sesshaft geworden. Nach dem Abschluss des Studiums und Promotion im Fach Strahlenbiophysik 2 Jahre Forschungsaufenthalt an der University of California in Berkeley. Danach wurde ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Strahlenzentrum der JLU, hochschulpolitisch aktiv in der „Demokratischen Universität“ im Konvent und im Haushaltsausschuss, in der Personalvertretung und bei „Naturwissenschaftler für Frieden und Zukunftsfähigkeit“. Seit 20 Jahren bin ich Mitglied der Gruppe „Energie“ in der Lokalen Agenda 21 der Stadt Gießen. Aus dieser Form der Bürgerbeteiligung ergab sich mein Engagement bei der Kampagne 2035Null - klimaneutrales Gießen und mein Interesse an der gemeinsamen Gestaltung Gießens mit Schwerpunkt bei den Themen Energie und Stadtentwicklung.

Susanne Oehler
Musiklehrerin, Oststadt
Listenplatz 22
Seit 1998 lebe ich mit meiner Familie in Gießen, anfangs als freiberufliche Flötistin und jetzt als festangestellte Lehrerin der kommunalen Musikschule der Stadt Gießen.
Die Stadt mit ihren Menschen, ihrer Kultur, und der Umgebung habe ich lieb gewonnen. Und genau deshalb möchte ich mich einsetzen, das Potenzial der Stadt mehr zu nutzen, eine echte Verkehrswende herbeizuführen, Gießen zu einem lebenswerten Ort der Gemeinschaft, der Bildung, Kultur… zu gestalten. Gigg vereint für mich Engagement und Kompetenz, jenseits von Parteienpolitik und wirtschaftlichen Interessen.

Schelto Coolhaas van der Woude
Manager Business Operations, Südstadt
Listenplatz 23
Mein Name ist Schelto Coolhaas van der Woude, Jahrgang 1962. Ich arbeite seit 41 Jahren bei Canon Gießen und bin seit über 15 Jahren aktives Mitglied bei Lebenswertes Gießen e. V. Durch die Mitarbeit bei LeGi habe ich erlebt, dass die z.Zt. gewählten Parteien nichts Verbindliches dazu beitragen, die Stadt Gießen umwelttechnisch voranzubringen. Der Bürgerantrag 2035Null ist eines von vielen Beispielen. Deshalb unterstütze ich die Liste "Gießen gemeinsam gestalten!"

Lisa Maurer
Professorin für Sportwissenschaften, Südstadt
Listenplatz 24
Mein Name ist Lisa Maurer. Ich bin 44 Jahre alt und lebe seit 18 Jahren in Gießen. Ich habe hier meinen Mann kennengelernt und eine Familie gegründet. Ich liebe Gießen wegen seiner Vielfalt und seiner Kultur, und ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass Gießen lebens- und liebenswert bleibt.
Ich kandidiere für Gigg, weil mir die aktuellen klimapolitischen Fortschritte zu langsam verlaufen bzw. ich mit Sorgen wahrnehme, dass in vielen Bereichen eher wieder Rückschritte stattfinden, speziell im Verkehrssektor. Wir sind als Familie viel mit dem Rad in der Stadt unterwegs und ich bedauere den gescheiterten Verkehrsversuch. Ich wünsche mir einen stärkeren Ausbau verkehrssicherer Radwege vor allem zu den Schulen und in die Innenstadt und einen voll elektrifizierten ÖPNV. Als Sportwissenschaftlerin denke ich hier neben dem Klimaschutz auch an Bewegungsförderung, die mir ebenso in anderen Bereichen des Lebens wichtig ist (öffentliche Bewegungsräume, Vereine, Bewegungsangebote in Kitas und Schulen).

Thomas Hilbrich
Fischerei-Biologe, Südstadt
Listenplatz 25
„Wer ins kalte Wasser springt, taucht in ein Meer aus Möglichkeiten.“ (Finnisches Sprichwort)
Dies ist eine Erkenntnis und Motivation, die mein Leben prägt. Freilich immer mit Augenmaß, Weitblick und mit Fokus auf die Nachhaltigkeit und Machbarkeit.
Nach dem Biologiestudium bis Ende der 1980er Jahre bin ich einfach in Gießen geblieben; verheiratet und Vater von zwei erwachsene Kindern.
Mein Input: 30 Jahren Ehrenamt im Naturschutz, 15 Jahre Mitglied im Naturschutzbeirat der Stadt Gießen; 15 Jahre Vorstand von „Lebenswertes Gießen e. V.“
Erfassen - analysieren – interpretieren – urteilen; mein beruflicher Alltag als Sachverständiger. So wird es auch bleiben.

Sabine Wolters
Jugendbildungsreferentin, Nordstadt
Listenplatz 26
Mein Name ist Sabine Wolters, ich bin 62 Jahre alt, verheiratet und lebe seit 1986 in Gießen. Hierher hat es mich zum Studieren gezogen. Abgeschlossen habe ich ein Biologie- und Pädagogikstudium und arbeite seither als Jugendbildungsreferentin beim BUND Hessen. Deshalb ist Umweltschutz für mich schon immer Thema, hier vor allen Dingen die Vermittlung von Wissen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Sichtweisen und Argumenten.
Ich meine, dass jede*r für sich alles Mögliche tun sollte, um den eigenen Ressourcen- und Energieverbrauch zu verringern, dass gleichzeitig aber die Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die solches Engagement fördern und belohnen. Und dies auf allen politischen Ebenen – auch in der Kommune. Dies lässt sich sozial verträglich gestalten. Noch haben wir die Gestaltungsspielräume, den Klimawandel abzuschwächen und die Folgen abzufedern. Diese sollten wir jetzt nutzen!

Peter Zerche
Rentner, Oststadt
Listenplatz 27
Mein Name ist Peter Zerche, Jahrgang 1938. Ich bin landwirtschaftlich-technischer Assistent für Tierzucht in Rente. Trotz meines Alters möchte ich mich politisch engagieren, um insbesondere beim Verkehr in Gießen etwas zu verändern. Wir benötigen z. B. einen Ausbau von sicheren Radwegen, um den Autoverkehr in Gießen nachhaltig reduzieren zu können. Die etablierten Parteien haben bewiesen, dass sie dazu nichts Signifikantes beizutragen haben. Darüber hinaus engagiere ich mich in der Friedensbewegung und den beiden Bürgerinitiativen "Rettet die Bäume am Schwanenteich" und "Wald statt Stahl+Beton".

