Gigg Kandidatinnen_Gießen gemeinsam gestalten

Kandidat*innen

Gigg-Gestalter

Diese Gießener*innen möchten für Sie ins Stadtparlament

Lutz Hiestermann

Lutz Hiestermann

Listenplatz 1

Mehr über Lutz

Die wichtigste Motivation für meine Gigg-Kandidatur ist, dass ich nach über 10 Jahren außerparlamentarischer Arbeit als Vorsitzender des Vereins Lebenswertes Gießen e. V. gelernt habe, dass immer noch viel zu viele Entscheidungen vom Parlament, vom Magistrat und von der Verwaltung getroffen werden, die dem Ziel einer klimagerechten Stadtentwicklung entgegenlaufen. Und dies, obwohl uns alle ernstzunehmenden Wissenschaftler*innen sagen, dass wir keine Zeit mehr zu verlieren haben. Daher müssen wir näher an diese Entscheidungsstrukturen, um sie besser zu verstehen und für ein klimaneutrales Gießen bis 2035 nutzen zu können.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Gießen als Hochschulstadt über viel mehr Potenzial verfügt, neue und nachhaltige Ideen zu entwickeln, als es bisher genutzt hat.

Ich möchte gemeinsam mit meinen Gigg-Kolleg*innen dazu beitragen, dass Gießen eine der führenden Mittelstädte in Deutschland wird, was Lösungen zum Klimaschutz angeht. Dazu müssen wir gemeinsam neue Wege gehen – genauso wie wir es mit unserem Bürgerantrag 2035Null vorgemacht haben.

Satu Heiland

Dr. Satu Heiland

Listenplatz 2

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Mein Name ist Satu Heiland, ich bin 45 Jahre alt und wohne nun seit 2 Jahren in Gießen/Ost. Ich habe zwei Kinder – meine Tochter besucht das Gymnasium, mein Sohn ist in der Grundschule. In Bonn und Galway/Irland habe ich Deutsch, Englisch und Irisch studiert und später dann im Fach Germanistik/Deutsch promoviert. Ich unterrichte die Fächer Deutsch und Englisch an einer Gesamtschule. Als ich vor einigen Jahren das Buch „Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima“ gelesen habe, wurde mir schlagartig klar, wie knapp die Zeit wirklich ist, um das Kippen der Ökosysteme auf unserem Planeten noch zu verhindern. Zuerst hat mich die Erkenntnis dieser Wahrheit in meinem Handeln gelähmt, und ich hatte das Gefühl, dem nichts entgegensetzen zu können. Doch dann habe ich damit begonnen, mich bei Greenpeace und den Parents4Future ehrenamtlich zu engagieren und mit anderen auszutauschen. Dabei habe ich erkannt, wie viele tolle Menschen bereits tagtäglich Klimaschutz in den verschiedensten Bereichen praktizieren. Mir ist es ein besonderes Anliegen, Menschen und ihre Ideen besser miteinander zu vernetzen, um diese Potentiale für unsere Stadt nutzbar zu machen. Meine Schwerpunkte dabei sind Stadtklima, Konsum & Nachhaltigkeit. Ich möchte, dass Gießen zu einer Stadt wird, in der Second-Hand-Einkäufe clever organisiert zu einer echten Alternative werden, in der Recyclingprodukte immer die erste Wahl sind und in der man sich im Repair-Café gegenseitig hilft, Ressourcen zu schonen und Wertvolles zu bewahren. Gleichzeitig muss angesichts der sich verändernden klimatischen Bedingungen insbesondere die Innenstadt für die Zukunft gewappnet werden – mit Frischluftschneisen und einer Stadtbegrünung, die in den kommenden heißen Sommern für ausreichend Abkühlung sorgt. Gemeinsam mit der Liste ‚Gießen gemeinsam gestalten‘ möchte ich unsere Stadt auf den Weg der Nachhaltigkeit bringen und fit machen für die Zukunft!

Max Würtz

Max Würtz

Listenplatz 3

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Ich bin Maximilian Würtz, 25 Jahre alt und geboren in Gießen. Ich studiere Umweltmanagement an der JLU und bin nebenbei bei verschiedenen Gruppen im Bereich Klimagerechtigkeit aktiv. Außerdem bin ich ehrenamtlicher Fußballtrainer im Jugendbereich.

Mit jedem Jahr, das vorbeizog, wurde ich immer frustrierter, was die Politik im Allgemeinen betraf. Deshalb begann ich vor etwas mehr als einem Jahr, politisch in Gießen und Umgebung aktiv zu werden. Dadurch habe ich dann auch viel stärker mitbekommen, was in der lokalen Politik gemacht bzw. nicht gemacht wird. Anstatt von draußen hilflos zuzuschauen, wie die Politiker über uns und unsere Stadt entscheiden, will ich selber mittendrin sein und das Ganze auch transparenter gestalten.

Ich möchte in einem klimaneutralen Gießen leben, in dem jedwede Form von Diskriminierung keinen Platz hat und Menschen aus den verschiedensten kulturellen und sozialen Herkünften miteinander im stetigen Austausch stehen.

Elke Koch-Michel

Elke Koch-Michel

Listenplatz 4

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Ich heiße Elke Koch-Michel, bin 63 Jahre alt, wohnhaft in Gießen-Lützellinden und bin seit 1997 Stadtverordnete und Mitglied des Ortsbeirats in Lützellinden.

Die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit liegen in der städtebaulichen Entwicklung in Gießen. Ich engagiere mich bei Gigg, da ich seit Beginn meiner politischen Arbeit davon überzeugt bin, dass die weitere Vernichtung von Grünflächen, insbesondere von wertvollem Ackerland, gerade im Hinblick auf die Klimaauswirkungen, so nicht fortgeführt werden kann. Ich wünsche mir für die weitere Entwicklung von Gießen und der Region Mittelhessen, dass eine zukünftige Vernetzung mit den Umlandgemeinden und die Planung von zukunftsweisenden Gewerbeflächen entscheidend dazu beiträgt, den Flächenverbrauch zu minimieren.

Johannes Rippl

Johannes Rippl

Listenplatz 5

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Mein Name ist Johannes Rippl, ich bin 37 Jahre alt und lebe seit 12 Jahren in Gießen. Bisher habe ich mich bei 2035Null für ein klimaneutrales Gießen engagiert, da ich alles dafür tun möchte, meinen beiden kleinen Töchtern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Die Wissenschaft sagt uns ganz klar, dass wir jetzt, nach vielen verpassten Chancen, die letzte Chance haben zu handeln, um den Klimawandel noch zu begrenzen. Es ist Aufgabe der Politik, die dafür notwendigen Weichenstellungen auch in Gießen vorzunehmen – und da ich befürchte, dass wir mit den etablierten Parteien auf fünf weitere Jahre Stillstand zusteuern, möchte ich mich mit meinen Ideen nun selbst dafür einsetzen, dass Gießen das vorhandene Potential ausschöpft. Meine Schwerpunkte liegen im Bereich der erneuerbaren Energien und durch meinen beruflichen Hintergrund auch bei der Digitalisierung und der Öffentlichkeitsarbeit.

Walter Bien

Walter Bien

Listenplatz 6

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Liebe Gießener*innen, ich bin Walter Bien und lebe seit 1977 in unserer besonderen Stadt. Während meines Mathematikstudiums an der Justus-Liebig-Uni war ich als Sozialreferent und ASTA-Vorsitzender besonders in der Friedens- und Ökologiebewegung (mit Schwerpunkten Anti-AKW und Verkehr) aktiv. Aus zwei von mir maßgeblich begleiteten Initiativen – die man heute vielleicht Startups nennen würde – entstanden anfangs der 90er Jahre mit Stattauto Gießen eines der ersten deutschen Carsharing-Angebote und das Gießener Semesterticket; für beides erhielten wir 1992 bzw. 1994 den Umweltpreis der Stadt Gießen. Nach inzwischen mehr als 25 Jahren Berufserfahrung im ÖPNV als zentralem Bestandteil für klimagerechte CO2-neutrale Mobilität, möchte ich wieder in Gießen dabei mithelfen, die bisher eher kosmetisch und im Schneckentempo anmutenden Veränderungen der GRÜNEN*) Gießener Verkehr(t)politik so zu beschleunigen, dass wir gemeinsam das Ziel einer klimagerechten Mobilität in Gießen bis 2035 erreichen – und zusammen schaffen wir das!

*) für die ich über viele Jahre als Parteimitglied aktiv war

Uli Kerksieck

Uli Kerksieck

Listenplatz 7

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Um die Bekenntnisse zum Kampf gegen den Klimawandel in die Tat umzusetzen, zählt jede Stimme. Das Ziel meiner Kandidatur ist es, im Stadtparlament meine Stimme für Anpassungen an den Klimawandel und gegen soziale Segregation zu garantieren. Durch das Leben in verschiedenen Städten, u.a. Detroit, Den Haag, Santiago de Chile, bin ich mir der infrastrukturellen und sozialen Bedeutung von Mobilität bewusst. Neben der offensichtlichen Rolle von Materiallogistik werden beim Thema Mobilitätspolitik oft die negativen sozialen Konsequenzen einer unzeitgemäßen Mobilitätspolitik unterschätzt. Eine nachhaltige Verkehrspolitik kann nur nachhaltig sein, wenn sie auch sozial funktional ist. Zu den vielen Vorteilen des Fahrradverkehrs gegenüber dem Autoverkehr gehört, dass er günstig ist und somit sozial inklusiv wirkt.

Für Fahrradwege – gegen PKW-Parkplätze

Für infrastrukturelle Inklusion – gegen soziale Segregation.

Finn Becker Gigg

Finn Becker

Listenplatz 8

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Ich bin Finn Becker, 21 Jahre alt. Aufgewachsen bin ich in Gießen-Rödgen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern. Perspektivisch möchte ich den 70 ha großen, ökologisch geführten Gemischtbetrieb übernehmen. Seit dem Sommersemester 2019 studiere ich Rechtswissenschaften an der JLU, und stehe jetzt vor dem Abschluss der Zwischenprüfungen. Politisch setze ich mich seit einigen Jahren außerparlamentarisch für eine Verkehrswende und für eine lebenswerte Zukunft ein. Dies erachte ich als wichtig und möchte dies auch weiter tun. Um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten, müssen wir es als globale Gesellschaft schaffen, die Klimaerwärmung auf ein Minimum zu begrenzen. Dafür braucht es grundlegende Veränderungen. Den etablierten Gießener Parteien traue ich nicht zu, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Bei Gigg möchte ich mich dafür einsetzen, die großen Themen unmittelbar ins Stadtparlament zu tragen.

Joachim Mietusch

Listenplatz 9

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Ich bin Joachim Mietusch, 68 Jahre alt, geboren in München, schon seit 37 Jahren Gymnasiallehrer für Physik und Biologie in Hessen und seit über 40 Jahren umweltbewegt. Ich wohne seit 7 Jahren in Gießen – heute in Kleinlinden – seit zwei Jahren bin ich pensioniert, sodass ich mich seither verstärkt bei vielen Gießener Umweltgruppen engagiere und außerdem noch als Lehrbeauftragter an der JLU beschäftigt bin. Im Stadtparlament möchte ich mich deshalb über die Liste Gigg vor allem für die Gießener Mitwelt einsetzen, mit Schwerpunkt Energie und Verkehr – also auch für eine Verkehrswende.

Diana Schwaeppe

Diana Schwaeppe

Listenplatz 10

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Nach dem Erreichen der Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg am Hessenkolleg in Wetzlar habe ich Geographie mit dem Schwerpunkt Landschaftsökologie in Gießen studiert. Bereits in den 90er Jahren war ich bei der lokalen Agenda in Pohlheim aktiv und leider schnell resigniert, weil die erhoffte Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger nur scheinbar vorhanden war. Jeder wegweisende Vortrag vorm Parlament wurde zurückgewiesen – ungebremstes Wirtschaftswachstum und Kapitalinteressen spezieller Menschen hatten immer Vorrang. Lange hoffte ich, durch mein eigenes Verhalten, Dinge beeinflussen zu können, aber das war grenzenlose Selbstüberschätzung. Mein Vorleben, ohne Auto und Markenklamotten ein Kind großzuziehen, hat leider keine weiten Kreise gezogen. So ist die Teilnahme an der Kommunalwahl in Gießen für mich ein neuer Versuch, Dinge in Bewegung zu bringen, Klima- und Artenschutz voranzubringen und sich für eine lebenswerte Zukunft unserer Kinder einzusetzen. Darüber hinaus halte ich die Form, wie wir zusammenleben, für bedeutend. Seit 2009 engagiere ich mich ehrenamtlich für gemeinschaftliches Wohnen, bei dem sich viele Menschen wenige Ressourcen teilen – und das in einem hierarchiefreien und selbstorganisierten Zusammenhang.

Mein sehnlichster Wunsch: „Gießen autofrei!!!“

Peter Zerche

Peter Zerche

Listenplatz 11

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Mein Name ist Peter Zerche, Jahrgang 1938. Ich bin landwirtschaftlich-technischer Assistent für Tierzucht in Rente. Trotz meines Alters möchte ich mich politisch engagieren, um insbesondere beim Verkehr in Gießen etwas zu verändern. Wir benötigen z. B. einen Ausbau von sicheren Radwegen, um den Autoverkehr in Gießen nachhaltig reduzieren zu können. Die etablierten Parteien haben bewiesen, dass sie dazu nichts Signifikantes beizutragen haben. Darüber hinaus engagiere ich mich in der Friedensbewegung und der Flüchtlingshilfe.

Christopher Schulz

Chris Schulz

Listenplatz 12

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Ich bin Christopher Schulz und studiere Gesellschaft und Kulturen der Moderne an der JLU, wo ich auch bereits meinen Bachelor in Sozialwissenschaft absolviert habe. Zwischen diesen beiden Stationen bin ich viel in Deutschland herumgekommen und habe Erfahrungen im kommunikativen Bereich, u. a. bei Ärzte ohne Grenzen, sammeln können. Seit 2019 bin ich in der Gießener Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv, da es ein Thema ist, das in alle gesellschaftlichen Bereiche hineinwirkt: Der naturwissenschaftlich begründete Rahmen erfordert gesellschaftspolitisches Handeln und zwar auf allen Ebenen. Dabei geht es nicht nur darum, die Herausforderungen im Sinne einer Erhaltung eines imperfekten Status Quo zu bewältigen, sondern gemeinsam eine Zukunft zu gestalten, die für alle Menschen lebenswert ist. Daher ist mir die Kommunikation mit den Bürger*innen besonders wichtig:

Was bedeuten die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft für uns – wie kann unsere Antwort darauf lauten? Welche Vorbilder gibt es, denen wir nacheifern können, und wo kann Gießen selbst Vorbild sein? Diese und weitere Fragen gilt es gemeinsam zu beantworten.

Mareile Coninx

Mareile Coninx

Listenplatz 13

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In den 80er Jahren bin ich zum Studium nach Gießen gekommen und wie so viele anschließend gerne geblieben. Ich habe hier eine Familie gegründet (2 erwachsene Kinder) und arbeite heute als Dipl.-Bibliothekarin in der Universitätsbibliothek. Gießens Entwicklung in Richtung einer dynamischen, kreativen und nachhaltigen Stadt – unter Einbeziehung des enormen Potenzials des Hochschulstandorts und der neuesten Erkenntnisse der modernen Stadtplanung – ist mir sehr wichtig. Deshalb bin ich seit Jahren ehrenamtlich im Verein Lebenswertes Gießen e.V. engagiert. Um diese Energie noch wirkungsvoller einzusetzen, möchte ich jetzt mit der neuen Gigg-Liste die Stadt-Politik mitgestalten. Gerade meine Generation muss endlich die Verantwortung für die nachkommenden übernehmen – massive Veränderungen in unserer sozialen und naturräumlichen Umwelt erfordern Mut zu anderen Denkansätzen und Handlungsbereitschaft.

Leon Faessler

Leon Fäßler

Listenplatz 14

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Ich bin derzeit 22 Jahre alt und Student der Medieninformatik. Ich engagiere mich bei Gigg, weil ich der Meinung bin, dass es gerade für junge Personen wichtig ist, die Zukunft ihrer Stadt und damit ihres Lebensraumes aktiv mitzugestalten und auch für zukünftige Generation in einem lebenswerten Zustand zu erhalten. Für Gießen wünsche ich mir mehr Begrünung im Stadtbild und ein verbessertes Mobilitätskonzept, das alle Stadtteile und Bürger*innen Gießens gleichermaßen berücksichtigt. Auch bei der Digitalisierung muss Gießen weiter Schritt halten können. Wichtig ist mir auch der verantwortungsvolle Umgang mit Gießens Umlandflächen, besonders im Hinblick auf Gewerbegebiete; die Gießener Bürger*innen brauchen weiterhin schnell erreichbare Naherholungsgebiete.

Franziska Werthmann Gigg

Franziska Werthmann

Listenplatz 15

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Ich lebe seit 35 Jahren in und um Gießen und seit 23 Jahren in Gießen-Rödgen, wo wir als Familienbetrieb einen landwirtschaftlichen Betrieb in biologischer Bewirtschaftung betreiben (Naturland, 70 ha, mit Mutterkuhherde, Schafen, Pferden; zusätzlich Lernort Bauernhof für die Kita Rödgen und andere Zielgruppen). Außerdem bin ich als pädagogische Leitung des Bauernhofkindergartens auf dem Biolandhof Gr. Buseck der Lebenshilfe Gießen, der im Juni eröffnet hat, tätig. Ehrenamtlich bin ich seit 20 Jahren im Nabu Rödgen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof (BagLoB) aktiv. Meine Schwerpunkte sind Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor allem im frühpädagogischen Bereich, biologische Landwirtschaft, Artenschutz, Klimaschutz.

Meine Motivation: Ich setze mich seit 40 Jahren für Natur- und Klimaschutz ein und sehe in der neuen Liste eine große Chance für Gießen und Umgebung. Mit der Arbeit der Parteien im Stadtparlament bin ich nicht zufrieden, denn Umweltbelange werden viel zu wenig berücksichtigt und eine echte Verkehrswende / Klimawende ist nicht in Sicht. Meine Erfahrungen im Dannenröder Wald in den letzten Monaten und meine eigene Betroffenheit vom geplanten Baugebiet „in der Roos“ motivieren mich zusätzlich, in der neuen Liste aktiv zu werden. Durch meine Arbeit als Bäuerin erlebe ich täglich und sehr direkt, wie krass die Veränderungen in der Umwelt bereits fortgeschritten sind und wie schnell und schonungslos der Klimawandel sich auswirkt.

Estella Tobinsky

Estella Tobinsky

Listenplatz 16

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Mein Name ist Estella Tobinsky, ich bin 20 Jahre alt und studiere seit dem letzten Jahr Umweltmanagement an der JLU Gießen. Im Zuge meines Studiums, als ehrenamtliches Mitglied des NABU Naturschutzbundes Gießen aber auch im privaten Raum beschäftige ich mich mit drängenden Fragen des Umweltschutzes.

Mich interessiert es besonders, die unterschiedlichen Perspektiven des Umweltschutzes einzunehmen, wie die naturwissenschaftliche, die planerisch-kommunikative und die wirtschaftliche, und diese in konkreten Maßnahmen miteinander zu vereinen. Denn mit gemeinsamem Verständnis und vielseitigem Engagement lassen sich auch große Aufgaben bewältigen. Dazu sehe ich die Chance vor allem in lokalem Handeln, um mit zivilgesellschaftlichem Engagement auf die Stadt abgestimmte Maßnahmen zu verwirklichen. Engagieren möchte ich mich in den Themengebieten Ernährung und Landwirtschaft sowie nachhaltiger Konsum. Seit ich letztes Jahr nach Gießen gezogen bin, bin ich entschlossen, diese vielfältige Stadt zu erleben und mitzugestalten. Als Teil von ihr möchte ich gemeinsam mit meinen Mitmenschen eine klimaneutrale Stadt schaffen, in der alle gut miteinander leben können.

Dr. Eckart Schneider

Dr. Eckart Schneider

Listenplatz 17

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Geboren in Berlin, aufgewachsen im Allgäu und zum Studium der Physik über Erlangen in Gießen gelandet und sesshaft geworden. Nach dem Abschluss des Studiums und Promotion im Fach Strahlenbiophysik 2 Jahre Forschungsaufenthalt an der University of California in Berkeley. Danach wurde ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Strahlenzentrum der JLU, hochschulpolitisch aktiv in der „Demokratischen Universität“ im Konvent und im Haushaltsausschuss, in der Personalvertretung und bei „Naturwissenschaftler für Frieden und Zukunftsfähigkeit“. Seit 15 Jahren bin ich Mitglied der Gruppe „Energie“ in der Lokalen Agenda 21 der Stadt Gießen. Aus dieser Form der Bürgerbeteiligung ergab sich mein Engagement bei der Kampagne 2035Null – klimaneutrales Gießen und mein Interesse an der gemeinsamen Gestaltung Gießens mit Schwerpunkt bei den Themen Energie und Stadtentwicklung.

Elena Witzel

Elena Sophia Witzel

Listenplatz 18

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Mein Name ist Elena Sophia Witzel, ich bin 19 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Gießen. Seit dem Wintersemester 2020 studiere ich Psychologie an der JLU. Schon während meiner Schulzeit habe ich mich immer am meisten für politische und gesellschaftliche Themen interessiert – und über die Bewegung Fridays For Future hat sich mein Drang nach persönlichem politischen Engagement gefestigt. Vor allem über mein Mitwirken am Bürgerantrag 2035Null habe ich dann einen Zugang sowohl zur Gießener Lokalpolitik als auch zur mit dadurch entstandenen Liste Gigg bekommen. Mit meinem Mitwirken an der Liste Gigg möchte ich mich für soziale Themen und nachhaltige Ernährungsformen sowie vor allem für den Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.

Jonas Hey

Jonas Hey

Listenplatz 19

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Ich heiße Jonas Hey, bin 28 Jahre alt und wohne seit sieben Jahren in Gießen. Seit 2018 betreibe ich mit meiner Freundin Louisa das „Unverpacktes Gießen“ in der Johannette-Lein-Gasse. Umweltschutz, die Klimaproblematik und das dringende Bedürfnis nach einem starken Umdenken in der Gesellschaft sind seitdem ständig begleitende Themen für mich und ebenfalls der Grund, warum ich mich bei Gigg engagiere. Sei es die schleppend in Gang kommende Verkehrswende in Gießen oder das große Ziel der Klimaneutralität – aktuell herrscht in der kommunalen Politik unserer Universitätsstadt noch viel Luft nach oben. Wenn nachfolgende Generationen noch ein ähnlich sorgenfreies Leben wie wir führen wollen, müssen wir jetzt handeln.

Miriam Rücker

Listenplatz 20

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Mein Name ist Miriam Rücker. Ich bin 26 Jahre alt, Beamtin und wohne seit ca. drei Jahren in Wieseck. Die Nachrichten rund um den fortschreitenden und bald nicht mehr aufzuhaltenden Klimawandel beunruhigen mich bereits seit längerem, sodass ich mir privat das Ziel gesetzt habe, nachhaltiger zu leben. Um wirklich einen Effekt zu erzielen, müssten dies jedoch noch viel mehr Menschen anstreben. Darum hoffe ich, dass auch die Politik dieses Thema endlich ernst nimmt und entsprechend handelt. Deshalb engagiere ich mich politisch bei Gigg. Ich wünsche mir, dass sich Gießen zu einer modernen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadt entwickelt, damit aktiv zur Verlangsamung des Klimawandels beiträgt und auch langfristig für mich lebenswert bleibt.

Schelto Coolhaas van der Woude

Listenplatz 21

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Mein Name ist Schelto Coolhaas van der Woude, Jahrgang 1962. Ich arbeite seit 36 Jahren bei Canon Gießen und bin seit über 10 Jahren aktives Mitglied bei Lebenswertes Gießen e. V. Durch die Mitarbeit bei LeGi habe ich erlebt, dass die z.Zt. gewählten Parteien nichts Verbindliches dazu beitragen, die Stadt Gießen umwelttechnisch voranzubringen. Der Bürgerantrag 2035Null ist eines von vielen Beispielen. Deshalb unterstütze ich die Liste „Gießen gemeinsam gestalten!“

Sabine Wolters

Listenplatz 22

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Mein Name ist Sabine Wolters, ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und lebe seit 1986 in Gießen. Hierher hat es mich zum Studieren gezogen. Abgeschlossen habe ich ein Biologie- und Pädagogikstudium und arbeite seither als Jugendbildungsreferentin beim BUND Hessen. Deshalb ist Umweltschutz für mich schon immer Thema, hier vor allen Dingen die Vermittlung von Wissen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Sichtweisen und Argumenten.

Ich meine, dass jede*r für sich alles Mögliche tun sollte, um den eigenen Ressourcen- und Energieverbrauch zu verringern, dass gleichzeitig aber die Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, die solches Engagement fördern und belohnen. Und dies auf allen politischen Ebenen – auch in der Kommune. Dies lässt sich sozial verträglich gestalten. Noch haben wir die Gestaltungsspielräume, den Klimawandel abzuschwächen und die Folgen abzufedern. Diese sollten wir jetzt nutzen!

Thomas Hilbrich

Thomas Hilbrich

Listenplatz 23

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„Wer ins kalte Wasser springt, taucht in ein Meer aus Möglichkeiten.“ (Finnisches Sprichwort)

Dies ist eine Erkenntnis und Motivation, die mein Leben prägt. Freilich immer mit Augenmaß, Weitblick und mit Fokus auf die Nachhaltigkeit und Machbarkeit.

Nach dem Biologiestudium bis Ende der 1980er Jahre bin ich einfach in Gießen geblieben; verheiratet und Vater von zwei erwachsene Kindern.

Mein Input: 30 Jahren Ehrenamt im Naturschutz, 15 Jahre Mitglied im Naturschutzbeirat der Stadt Gießen; 10 Jahre Vorstand von „Lebenswertes Gießen e. V.“

Erfassen – analysieren – interpretieren – urteilen; mein beruflicher Alltag als Sachverständiger. So wird es auch bleiben.

Gerdtraud Barthel

Gerdtraud Barthel

Listenplatz 24

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Ich bin pensionierte Lehrerin, geboren und aufgewachsen in Salzburg, 1970 durch Heirat nach Deutschland gekommen. Vor 33 Jahren bin ich mit meiner Familie nach Gießen gekommen. Anfangs war ich sehr schockiert von der Hässlichkeit dieser Stadt. Aber dann lernte ich freundliche und aufgeschlossene Menschen kennen und begann, eine gewisse Zuneigung zu ihr zu entwickeln. Ich lernte die architektonisch schönen Seiten der Stadt kennen, die vor allem dort zu finden sind, wo Bürger die Möglichkeit hatten, selbstverantwortlich ihr Lebensumfeld zu gestalten, ebenso wie ihre natürlichen Schönheiten. Besonders gefiel mir der Reichtum an Bäumen, von denen es damals noch viel mehr gab als heute. Schade, dass in den letzten Jahren ökonomische Interessen (trotz eines grünen Mäntelchens) die Stadtpolitik dominiert haben. Ich unterstütze Gigg, weil ich mir von diesem Zusammenschluss engagierter Bürger*innen deutliche Impulse für eine nachhaltige und menschenfreundliche Stadtentwicklung erwarte.

Susanne Oehler

Susanne Oehler

Listenplatz 25

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Mit meiner Familie lebe ich als freiberufliche Flötistin seit 1998 in Gießen. Die Stadt mit ihren Menschen, ihrer Kultur, und der Umgebung habe ich lieb gewonnen. Und genau deshalb möchte ich mich einsetzen, das Potenzial der Stadt mehr zu nutzen, eine echte Verkehrswende herbeizuführen, Gießen zu einem lebenswerten Ort der Gemeinschaft, der Bildung, Kultur… zu gestalten. Gigg vereint für mich Engagement und Kompetenz, jenseits von Parteienpolitik und wirtschaftlichen Interessen.

Laura Gerspacher

Laura Gerspacher

Listenplatz 26

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Mein Name ist Laura Gerspacher, ich bin 23 Jahre alt und studiere seit dem Wintersemester 2017 in Gießen Medizin. Mein thematischer Schwerpunkt liegt daher im Bereich Gesundheit, Public Health – Themen wie saubere Luft, Möglichkeiten zur sicheren, entmotorisierten Mobilität, Hitzeschutzaktionspläne. Ich wünsche mir für Gießen, dass sich die Stadt zu einer bürger*innenfreundlicheren Stadt entwickelt, die die Gesundheit der Menschen als oberste Priorität hat und dafür Sorge trägt, dass die Bedingungen dafür geschaffen werden: Fahrradfreundliche Infrastruktur, weniger Raum für Autos, Maßnahmen gegen die Aufheizung im Sommer wie vermehrte Grünanlagen und Schattenplätze, und und und. Meine Motivation für die Liste ist, das Thema Umweltschutz und Gesundheitsschutz im Verbund auf die tagespolitische Agenda der etablierten Parteien zu setzen.